Nachhaltigkeitsrat zeichnet VWU Projekt aus

v.l.n.r. Guido Dahm (VWU Geschäftsführer), Uwe Hüser (Staatssekretär MWKEL), Ulli Gondorf (VWU Vorstand), Uli Schödel (Engler & Schödel)

Staatssekretär Uwe Hüser übergibt Nachhaltigkeitsauszeichnung an rheinland-pfälzischen Wirtschaftsverband. Bereits zum fünften Mal vergibt der Rat für Nachhaltige Entwicklung sein Qualitätssiegel „Werkstatt N“ an 100 richtungweisende Ideen und Projekte, die nachhaltiges Denken und Handeln im Alltag lebendig machen. Zu den bundesweit ausgezeichneten Projekten gehört in diesem Jahr auch das VWU Projekt "So geht´s nachhaltig - Nachhaltigkeit in Kleinunternehmen stärken". Daraufhin weist Staatssekretär Uwe Hüser vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung (MWKEL) hin. Das VWU Projekt wurde vom Wirtschaftsministerium im vergangenen Jahr gefördert. Bei zahlreichen Events wurden in Rheinland-Pfalz Nachhaltigkeitskonzepte für Kleinunternehmen vorgestellt, Praxisinformationen ausgetauscht und ein Nachhaltigkeitsnetz speziell für Selbständige, Handwerker, Händler, Freiberufler, Landwirte und Winzer ins Leben gerufen.

 

„Rheinland-Pfalz ist durch seine Kleinunternehmen geprägt. Neun von zehn Unternehmen haben weniger als 10 Beschäftigte. Gerade für diese Zielgruppe ist es besonders wichtig, Nachhaltigkeitskonzepte zu entwickeln, um sich in dem zunehmenden Wettbewerb um zukünftige Marktchancen zu behaupten“, so Hüser in seiner Laudatio. Er überreichte die Auszeichnung des Nachhaltigkeitsrates bei der Jahreshauptversammlung des Verbandes für Wirtschaft und Umwelt in Boppard-Buchholz, wo das Planungsbüro Stadt-Land-plus Gastgeber der diesjährigen Versammlung war.

 

Für den in Rheinland-Pfalz umtriebige VWU ist die Auszeichnung auf Bundesebene eine Bestätigung seiner Arbeit. "Als eines von zwei rheinland-pfälzischen Projekten ausgezeichnet zu werden, gibt uns Antrieb für neue Aktivitäten", so Vorstandsmitglied und Geschäftsführer Guido Dahm.

 „Alle ausgezeichneten Initiativen sind wichtige Vorbilder für eine gelebte Nachhaltigkeit mitten in der Gesellschaft. Sie zeigen auf kreative und innovative Weise, wie ein verantwortungsvoller Umgang untereinander, in der Wirtschaft und mit der Umwelt gelingen kann“, resümiert die Ratsvorsitzende Marleen Thieme.

 

Die Jury – Ratsmitglieder des Rates für Nachhaltige Entwicklungen – prüfte 380 Bewerbungen unter anderem im Hinblick auf das umfassende Verständnis von Nachhaltigkeit und die Originalität der Ansätze. Als Werkstatt N-Projekt wurden Initiativen ausgezeichnet, die den Praxistest bereits bestanden haben. Alle prämierten Projekte werden Teil des Werkstatt N-Netzwerks, in dem sie sich vernetzen und in Austausch mit anderen Initiativen treten können.

 

Dem Rat für Nachhaltige Entwicklung gehören 16 Personen des öffentlichen Lebens an, die von der Bundeskanzlerin für eine Mandatszeit von drei Jahren berufen werden. Zu den Aufgaben des Rates gehören die Entwicklung von Beiträgen zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie, die Benennung von konkreten Handlungsfeldern und Projekten sowie Beiträge, um Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen.

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